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Maut 2019 – was hat sich geändert?

Änderungen in 2019

Im Jahr 2019 gibt es eigentlich schon genug Themen mit denen sich die Transportbranche beschäftigen muss. Da gibt es den Dieselpreis, der im vergangenen Jahr eine regelrechte Achterbahnfahrt hingelegt hat und dessen Entwicklung einige Fragen offenlässt. Dazu noch die anhaltende Diskussion über Fahrverbote für Diesel in Innenstädten und zum Teil sogar Autobahnen (A40 in Essen) sowie regionale Themen wie den Brexit für Großbritannien oder die „Gelbwesten“ in Frankreich.

Auf das zusätzliche Thema einer Umstrukturierung der Maut hätte das Transportgewerbe gerne verzichtet. Insbesondere, weil bereits seit dem 01.07.2018 das Netz der Bundesstraßen mit in die Mautpflicht aufgenommen wurde und sich dadurch das mautpflichtige Streckennetz um ca. 250 % erhöht hatte.

Wie wird die Maut nun berechnet?

Nach dem neusten Wegekostengutachten (WKG) 2018 wurde aber sowohl die Zusammensetzung wie auch die Fahrzeugkategorien ab dem 01.01.2019 neu definiert. So setzt sich die Maut nun aus den 3 Teilmautsätzen Infrastruktur, Luftverschmutzung und – neu hinzugekommen – der Lärmbelastung zusammen. Gleichzeitig wurden die Fahrzeugkategorien hinsichtlich zulässigem Gesamtgewicht und Anzahl der Achsen neu eingeteilt und gewichtet.

Alle diese Änderungen führen dazu, dass nun bei einem durchschnittlichen Transport nur noch ca. 5 Prozent der Transportstrecke mautfrei sind – zum Vergleich: 2015 waren es noch durchschnittlich etwa 25 Prozent. Gleichzeitig steigt speziell beim Euro VI-Diesel die Belastung der Maut um knapp 40 Prozent und dies obwohl diese die nominell modernste Motorentechnik ist und die meisten Fuhrparks auf diesen Typ umgestellt haben. Zumindest skeptisch sehen darf man diese Tatsache …

Welche Auswirkungen haben die Änderungen?

Was die Änderungen für die Gesamtkosten eines Transportes bedeuten, lässt sich nicht pauschal sagen. Hier kommt es auf mehrere Faktoren wie das Gewicht, die Gesamtdistanz, die Art des Transportes (Stückgut, Teil- oder Komplettladung) und die Organisation des Logistikers an. Man kann aber annehmen, dass alle Faktoren zusammen seit dem 01.01.2018 eine Erhöhung der Transportkosten um ca. 3 – 6 Prozent bedeuten. Die so erhobenen Mehrbeträge geben die Spediteure 1:1 an den Finanzminister weiter. Sie selbst haben nichts davon – eine Tatsache die Kunden in Gesprächen über neue Konditionen gerne nicht berücksichtigen.

Bei HAARHAUS bekommen Sie Angebote so, wie Sie es wünschen: inklusive der Maut als direkt lesbaren Preis, ohne lange Rechnerei oder auch je Transport einzeln ausgewiesen. So können Sie mit Mitbewerben vergleichen, die dies genauso handhaben.

by HO

Maut 2019 – was hat sich geändert?